Leistungssituation gestalten
Kategorie: Orientierungsmodell Lern- und Förderkreis
- damit der Leistungsfaktor sich nicht ständig in den Lernprozess einmischen und alles andere verdrängen kann,
- damit Lernende ihren Lernprozess in Ruhe gestalten und entwickeln, die Lernzeit optimal nutzen können,
- damit die Individualnorm in der Betrachtung und Beurteilung des Lernens zentrale Bedeutung haben kann,
- damit die Rückmeldungen wirklich formativ (Lernprozess formend) angewendet werden können.
Damit dem Leistungsanspruch auch Genüge getan wird, gestalten die Lehrpersonen punktuell geplante Leistungssituationen.
Beim Gestalten diesen Leistungssituationen gibt es grosses Verbesserungspotenzial, vorwiegend beim Überprüfen der Leistung und bei der Art und Weise, wie die Bewertungen zustande kommen.
Die folgenden Anforderungssituationen beschreiben die jeweils wichtigen Aufgaben der Lehrperson im Gestalten der Leistungssituation:
- Leistung überprüfen und bilanzieren.
- Leistung bewerten.
Hier gehe ich von einer eigenständigen Gestaltung dieser zwei Schritte aus: Nach der Überprüfung mit einem adäquaten Instrumentarium gilt es zu bilanzieren, welche Anforderungen (Sachnorm) wie weit erfüllt sind und dies schriftlich festzuhalten. Erst dann und nur, wenn eine Bewertung überhaupt verlangt wird, kann die Bilanz noch umgerechnet werden in eine Bewertung. Für das Lernen ist die Bewertung eher hinderlich, sie dient ausschliesslich der Selektion. Ich bin überzeugt, dass diese Leistungsnachweise auch dann nicht bewertet werden müssen, wenn später eine Zeugnisnote gesetzt werden muss. Dazu mehr auf dem Zettel „Selektionsprozesse gestalten“.
- Leistungssituation
Leistungssituation
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